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Vor 30 Jahren: Aufbruch zur "Erinnerungskultur"
Die TV-Serie "Holocaust" in Deutschland
Im Januar 1979 erschütterte die amerikanische Fernsehserie
"Holocaust" die Gemüter der Bundesrepublik, nachdem es bereits im
Vorfeld der Ausstrahlung heftige Diskussionen über ob und wie der
Erinnerung an die Ermordung der europäischen Juden gegeben hatte.
Endlich wurde in deutschen Familien über "jene Vergangenheit"
offener gesprochen. Tausende von Briefen und Anrufen an die Redaktion
des WDR zeugten von der kollektiven "Betroffenheit" einer Nation,
offenbarten aber auch weit verbreiteten Antisemitismus. Im
Rückblick erweist sich die emotionsgeladene Hollywoodproduktion
als Katalysator einer deutschen "Erinnerungskultur".
Nach einer wissenschaftlichen Einführung zeigen wir Filmausschnitte. Anschließende Diskussion.
Am 27. Januar ist Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust.
Leitung:
Dr. Doris Katheder
Referent:
Matthias Weiß, Historiker, Bildungsreferent im CPH. Veröffentlichungen zur Medien- und Erinnerungsgeschichte.
Diese Veranstaltung führen wir auf Anfrage gerne auch an
Schulen oder anderen Veranstaltungsorten durch. Bitte nehmen
Sie einfach Kontakt mit uns auf:
Dr. Doris Katheder Tel. 0911-2346-129 mobil: 0170-80 38 937 mail: katheder@cph-nuernberg.de
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