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Hitlers Herrschaft: Gewalt und Zustimmung  - NEU

 

Wie funktionierte Hitlers Herrschaft? Viele Funktionsträger bedurften keiner besonderen Aufforderung, sich im Sinne des Regimes zu engagieren.Sie handelten dem "Führer"-Willen vorauseilend, weil sie mit dem Nationalsozialismus bestimmte Ideen und Werte teilten. Es gab viele Personen, die vom Regime – jenseits von Faszination und Gewalt – profitierten: materiell oder in Form von Karrieren.  Andere sahen glänzende Karrierechancen in einem nach deutschen Interessen neu geordnetem Europa. Ausgrenzung, Beraubung und Demütigung ganzer Bevölkerungsgruppen hielten – so eine These – die „Volksgemeinschaft“ insgesamt bis in den Zusammenbruch hinein zusammen.Die jüngere NS-Forschung sieht in diesem Aspekt eine wichtige, lange Zeit vernachlässigte Antwort auf die Frage: Wie funktionierte Hitlers Herrschaft? Die Teilnehmenden erarbeiten sich anhand ausgewählter Quellen und Passagen aus Forschungstexten aktuelle Positionen und präsentieren im Plenum ihre Ergebnisse. Diskutiert werden u. a. Götz Aly (Hitlers Volksstaat), Harald Welzer (Täter) und Michael Wildt (Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung). Auf Wunsch kann das Gespräch mit einem sog. „Tätersohn“ einbezogen werden.
werden.

Leitung:

Dr. Doris Katheder , Matthias Weiß (Erinnerungsforum DIDANAT)